Die Zukunft ist bereits angekommen, sie ist nur nicht sehr gleichmäßig verteilt

Der Reader „Groundbreaking Journalism“ behandelt Zukunftsfragen des Journalismus, besonders den technologischen Wandel etwa durch Automatisierung, die Verbreitung von Koptern und Drohnen oder neue Herausforderungen bei Verschlüsselung und Quellenschutz. Hier gibt es den Reader als PDF.

Aus der Einleitung:

„Die Zukunft ist bereits angekommen – sie ist nur nicht sehr gleichmäßig verteilt.“ Diesen Aphorismus des Science-Fiction-Autors William Gibson haben das iRights.Lab und das Vodafone-Institut als Motto der Veranstaltungsreihe „Groundbreaking Journalism“ gewählt, weil er die Situation auf den Punkt bringt, die derzeit im Journalismus herrscht: Einige Redaktionen setzen die neuesten Technologien ein oder entwickeln sie sogar selbst, um den Journalismus besser zu machen. Andere Redaktionen haben offenbar Schwierigkeiten damit, auch nur die Tatsache zu akzeptieren, dass Digitalisierung und Internet nicht mehr verschwinden werden.

Wir haben entschieden, uns mit deren Chancen und Möglichkeiten für den Journalismus zu befassen. Nicht aus einem naiven Fortschrittsglauben heraus, sondern weil es zum einen genug Veranstaltungen gibt, bei denen der Untergang des Journalismus wegen des Internets beschworen wird. Zum anderen, weil zwar viel über die Zukunft des Journalismus gesprochen wird, aber oft vage bleibt, wie der technologische Wandel konkret aussieht, der diese Zukunft prägt.

Einige Texte, darunter auch ein Beitrag von mir über Data Mining im Journalismus lassen sich auch in Ausgabe 3/2014 von „Message – Internationale Zeitschrift für Journalismus“ nachlesen (PDF).

Kommentieren

Kommentare werden moderiert. Es kann etwas dauern, bis dein Kommentar angezeigt wird.